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Martin Fourcade
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Martin Fourcade (* 14. September 1988 in Céret) ist ein ehemaliger französischer Biathlet. Er gehört zu den erfolgreichsten Biathleten aller Zeiten. Er wurde sechsmal Olympiasieger, 13-mal Weltmeister und siebenmal Gewinner der Weltcup-Gesamtwertung. Hinzu kommen 15 weitere WM-Medaillen und eine weitere olympische Medaille.
Contents
âą Karriere
âą Kontroversen
âą Bilanz
âą Statistik
âą Weltcupsiege
âą Weltcupwertungen
âą Werke
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Herkunft, Kindheit und Privatleben
Fourcade hat zwei BrĂŒder, darunter Simon, der ebenfalls als Biathlet aktiv war. Beide besuchten das Pierre-de-Coubertin-Sportgymnasium in Font-Romeu, spĂ€ter die Gebirgs-MilitĂ€rschule EMHM in Chamonix und wurden Mitglieder der französischen Armeeauswahl.cite-ref-munzinger-2-1[2]
Martin Fourcade ist mit der Lehrerin HélÚne liiert und lebt in Villard-de-Lans.cite-ref-3[3] Aus der Verbindung gingen zwei Töchter (geboren 2015 und 2017) und ein Sohn (geboren 2022) hervor.cite-ref-4[4]
Karriere
AnfÀnge und erste Saison im Weltcup
Nach dem Umzug der Familie in den Wintersportort La Llagonne (DĂ©partement PyrĂ©nĂ©es-Orientales), begann Fourcade dem Skilanglauf nachzugehen.cite-ref-munzinger-2-2[2] Durch seinen Bruder Simon kam er 2002 zum Biathlon. Er startet fĂŒr den Club Ski Nordique Villard de Lans und wird von StĂ©phane Bouthiaux trainiert. Seit 2002 gehört er dem französischen Nationalkader an und ab 2006 startete er in internationalen Juniorenwettbewerben. Erster Höhepunkt war die Teilnahme an den Juniorenweltmeisterschaften 2007 in Martell. Fourcade wurde FĂŒnfter im Einzel sowie Neunter in Sprint und Verfolgung. Gekrönt wurden diese Leistungen durch den Gewinn der Bronzemedaille in der Staffel. Weitere gute Ergebnisse folgten ein Jahr spĂ€ter bei den nĂ€chsten Weltmeisterschaften in Ruhpolding. Dort wurde er Achter im Einzel, Zehnter in der Verfolgung, Elfter im Sprint und FĂŒnfter mit der französischen Juniorenstaffel. Im Junioren-Europacup erreichte Fourcade bis 2008 vier Podiumsplatzierungen und gewann dabei ein Sprintrennen in Cesana San Sicario. Bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2008 gewann er in Haute-Maurienne bei den Wettbewerben der Junioren mit den Skirollern Gold im Einzel, wurde Vierter in der Verfolgung und gewann mit der Mixed-Staffel Silber.
Recht erfolgreich verlief Fourcades erster Wettbewerb im Erwachsenenbereich. Bei den Biathlon-Europameisterschaften 2008 in NovĂ© MÄsto na MoravÄ wurde er 23. im Einzel, 18. im Sprint, Neunter der Verfolgung sowie Achter im Staffelwettbewerb. Sein DebĂŒt im Biathlon-Weltcup gab Fourcade beim Finale der Saison 2007/08 am Holmenkollen in Oslo. Er wurde 61. im Sprint und verpasste eine erstmalige Teilnahme an der Verfolgung nur um einen Platz. Zur Saison 2008/09 wurde Fourcade in den französischen Weltcup-Kader aufgenommen, war aber zu Beginn nur im Biathlon-Europacup aktiv. Beim dritten Weltcup-Event der Saison in Hochfilzen erhielt er seine erste BewĂ€hrungschance und gewann als 36. im Einzel erste Weltcuppunkte. Im folgenden Sprintrennen kam er auf Rang zehn. Bis zum Saisonende landete Fourcade bei 13 weiteren Rennen unter den ersten 25 â das beste Ergebnis war dabei ein achter Platz in der Verfolgung bei den Weltmeisterschaften in Pyeongchang. Mit diesen konstanten Leistungen etablierte er sich im französischen Kader und beendete seine erste Weltcupsaison mit 345 Punkten auf Platz 24 â als zweitbester Franzose hinter seinem Bruder Simon.
Saison 2009/10 â Erste Weltcupsiege und Silbermedaille bei den Olympischen Spielen
In der Saison 2009/10 gelang Fourcade der endgĂŒltige Durchbruch in die Weltspitze. Er wurde durchgehend im Weltcup eingesetzt und gehörte zu den StammlĂ€ufern der französischen Staffel. Schon beim Saisonauftakt in Ăstersund lief er mit Platz 7 und 8 in Einzel und Sprint zweimal in die Top Ten und gewann auĂerdem erstmals ein Staffelrennen. Rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver steigerte er seine Leistungen weiter und erzielte in den fĂŒnf Rennen vor den Spielen immer eine Top-Ten-Platzierung. Die Olympischen Spiele begannen fĂŒr Fourcade aber im Vergleich eher enttĂ€uschend, da er weder in Sprint (Platz 35), Verfolgung (Platz 34) oder Einzel (Platz 14) eine herausragende Platzierung erreichte. Zum Abschluss der Einzelwettbewerbe feierte er dann aber doch noch seinen gröĂten bisherigen Karriereerfolg, indem er im Massenstart die Silbermedaille gewann. An diese Leistung knĂŒpfte Fourcade nach Olympia weiter an, als er in Kontiolahti im Sprint als Dritter einen Podestplatz errang. In der Verfolgung schaffte er dann den Sprung nach ganz vorne und gewann das erste Weltcuprennen seiner Karriere. Bei der vorletzten Weltcup-Station am Osloer Holmenkollen legte er nach und siegte sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung. Durch den Sieg im Jagdrennen verdrĂ€ngte er in der Disziplinwertung des Verfolgungsweltcups den bis dahin fĂŒhrenden Simon Eder noch vom ersten Platz und sicherte sich die kleine Kristallkugel mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Ăsterreicher. Im Gesamtweltcup erreichte er mit seinen drei Saisonsiegen und insgesamt fĂŒnf PodestplĂ€tzen 719 Punkte und damit Platz 5 in der Endabrechnung.
Saison 2010/11 â Erster Weltmeistertitel
In der Saison 2010/11 machte Martin Fourcade einen weiteren Schritt nach vorne. Zum Saisonauftakt in Ăstersund fuhr der Franzose zwei dritte PlĂ€tze in Einzel und Sprint ein. Bis zu den Weltmeisterschaften in Chanty-Mansijsk folgten sieben weitere PodestplĂ€tze, darunter auch seine ersten beiden Siege im Massenstart. Bei den Weltmeisterschaften wurde Fourcade zu einem der bestimmenden Athleten und gewann insgesamt drei Medaillen. Eine Silbermedaille im Sprint und ein dritter Platz in der Mixed-Staffel wurden dabei von der ersten Goldmedaille seiner Karriere in der Verfolgung gekrönt. Zum Abschluss der Saison erreichte er noch einen weiteren Podestplatz beim Weltcupfinale in Oslo und erhöhte damit seine Ausbeute an PodiumsplĂ€tze in dieser Saison auf 12. Hinter Tarjei BĂž und Emil Hegle Svendsen reichte dies mit 990 Punkten zum dritten Platz im Gesamtweltcup in seiner zweiten vollen Saison.
Saison 2011/12 â Erfolg im Gesamtweltcup und drei Goldmedaillen
Seine bis dahin beste Saison erlebte Martin Fourcade 2011/12. Gleich zum Saisonauftakt in Ăstersund sicherte er sich zwei Siege in drei Rennen und ĂŒbernahm somit auch das gelbe Trikot des FĂŒhrenden im Gesamtweltcup. Im Laufe der Saison lieferte sich Fourcade einen Zweikampf mit dem Norweger Emil Hegle Svendsen um die FĂŒhrung im Gesamtklassement. Nach dem Jahreswechsel musste Fourcade in Oberhof ein Rennen auslassen und verlor somit auch die FĂŒhrung an Svendsen. Mit guten Ergebnissen bei den folgenden Weltcuprennen eroberte er das gelbe Trikot zurĂŒck und startete als einer der Mitfavoriten bei den Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding, wo er jedoch zum Auftakt als SchlusslĂ€ufer der Mixed-Staffel keine Medaille gewann. Zu Beginn der Einzelrennen gelang ihm der Sieg im Sprint vor seinem Dauerrivalen Svendsen. Somit ging er als Erster ins anschlieĂende Verfolgungsrennen und gewann auch dort, diesmal vor dem Schweden Carl Johan Bergman, die Goldmedaille, nachdem er ihn auf der Schlussrunde hatte abhĂ€ngen können. Im Einzelrennen landete Fourcade nur auf dem 25. Rang. In der darauffolgenden Staffel ging Fourcade in FĂŒhrung liegend als SchlusslĂ€ufer an den Start. Es kam erneut zum direkten Duell mit Emil Hegle Svendsen. Beim letzten SchieĂen musste er dreimal nachladen, wĂ€hrend Svendsen ohne Fehlschuss blieb, fĂŒr die norwegische Staffel die FĂŒhrung ĂŒbernahm und diese bis zum Ende vor Fourcade verteidigte. Beim abschlieĂenden Massenstartrennen war Martin Fourcade trotz zweier SchieĂfehler zum dritten Mal bei den TitelkĂ€mpfen erfolgreich, nachdem er sich auf der Schlussrunde gegen den fehlerfrei gebliebenen Schweden Björn Ferry durchgesetzt hatte. Mit drei Gold- und einer Silbermedaille war er der erfolgreichste Athlet der TitelkĂ€mpfe. Zudem baute er die FĂŒhrung im Gesamtklassement aus, da die Weltmeisterschaften auch fĂŒr die Weltcupwertung mitzĂ€hlten. Beim Saisonfinale im russischen Chanty-Mansijsk sicherte sich Fourcade mit zwei Siegen bereits frĂŒhzeitig den Sieg in der Gesamtwertung und entschied zugleich auch Sprint- und Verfolgungsweltcup fĂŒr sich. Nach Patrice Bailly-Salins sowie dem vierfachen Sieger RaphaĂ«l PoirĂ©e ist Fourcade damit der dritte Franzose, der den Sieg im Gesamtweltcup erreichte.
Saison 2012/13 â Rekordsaison und zweiter Gewinn des Gesamtweltcups
Die Saison 2012/13 begann fĂŒr Fourcade mit zwei Siegen (im Einzel und in der Verfolgung) beim Weltcupauftakt in Ăstersund. Bis zum Jahresende holte er vier weitere PodestplĂ€tze in fĂŒnf Wettbewerben bei den Weltcups in Hochfilzen und Pokljuka und ging mit der FĂŒhrung im Gesamtweltcup in das Jahr 2013. Dieses begann fĂŒr Fourcade mit einer Schulterverletzung, die er sich bei der World Team Challenge zugezogen hatte. Aufgrund dieser Verletzung nahm er an den Rennen in Oberhof nur bedingt teil und erreichte keine Top-10-PlĂ€tze. ZurĂŒck auf die Siegesspur fand Fourcade eine Woche spĂ€ter beim Weltcup in Ruhpolding, wo er sowohl in Sprint und Massenstart als auch mit der Mannschaft in der Staffel erfolgreich war. Die Weltmeisterschaften in NovĂ© MÄsto na MoravÄ startete fĂŒr Fourcade mit einer Silbermedaille in der Mixed-Staffel. Zwei Tage spĂ€ter freute er sich erneut ĂŒber eine Silbermedaille, welche er im Sprint gewann. Bei der darauffolgenden Verfolgung erreichte er erneut den zweiten Rang, wobei er sich wie schon im Sprint dem Norweger Emil Hegle Svendsen denkbar knapp geschlagen geben musste. Wenige Tage spĂ€ter errang Fourcade seinen ersten Titel dieser Weltmeisterschaften durch einen Sieg im Einzel, womit er in seiner Karriere nun mindestens eine WM-Goldmedaille in allen vier Individualdisziplinen gewann. In der Herrenstaffel errang Fourcade mit seinen Teamkollegen erneut eine Silbermedaille. Im Massenstart, als letztem Event der Weltmeisterschaften, gewann Fourcade erstmals keine Medaille. Insgesamt war Fourcade der fĂŒnfterfolgreichste Biathlet der Weltmeisterschaften und der erfolgreichste Nichtnorweger.
Eine Woche nach den Weltmeisterschaften folgte der Weltcup am Holmenkollen in Oslo. Im Sprint musste Fourcade sich dem Norweger Tarjei BĂž knapp geschlagen geben, in der darauffolgenden Verfolgung sicherte er sich seinen 20. Weltcupsieg und vorzeitig die kleine Kugel des Verfolgungsweltcups. Beim abschlieĂenden Massenstart erreichte er den zweiten Platz und baute seinen Vorsprung im Gesamtweltcup weiter aus. Bei der Olympiaprobe in Sotschi gewann Fourcade das Einzelrennen und sicherte sich, vier Rennen vor Saisonende, die Gesamtweltcupwertung sowie auch zum ersten Mal in seiner Karriere die Disziplinenwertung im Einzel. Beim Weltcupfinale in Chanty-Mansijsk gewann er den Sprint und erreichte im folgenden Verfolgungswettkampf den dritten Platz hinter dem Ăsterreicher Christoph Sumann und seinem Bruder Simon. Im letzten Wettbewerb der Saison, dem Massenstart, sicherte sich Fourcade den insgesamt zehnten Saisonsieg. Mit diesem Erfolg gewann er auch die Kristallkugel im Massenstart-Weltcup und ist damit neben seinem Landsmann RaphaĂ«l PoirĂ©e (Saison 2003/04) sowie dem Norweger Johannes Thingnes BĂž (Saison 2018/19) der einzige Athlet, der in einer Saison alle kleinen Kristallkugeln fĂŒr die vier Disziplinenwertungen, sowie die groĂe Kristallkugel fĂŒr den Gesamtweltcup gewann. AuĂerdem stellte der Franzose mit insgesamt 1.248 Punkten einen neuen Punkterekord im Weltcup auf und verbesserte damit die Marke von 1.110 Punkten des Norwegers Tarjei BĂž aus der Saison 2010/11. Ebenfalls ein neuer Rekord sind die 19 PodestplĂ€tze, die Fourcade bei insgesamt 26 Wettbewerben erreichte.
Saison 2013/14 â Zweifacher Olympiasieg und dritter Gewinn des Gesamtweltcups
Zu Beginn der Saison 2013/14 ĂŒbernahm Fourcade mit Siegen in Einzel und Sprint in Ăstersund gleich wieder die GesamtfĂŒhrung im Weltcup. Auch beim nachfolgenden Event in Hochfilzen gewann Fourcade ein Rennen. Seine Serie von 13 PodiumsplĂ€tzen in Folge endete schlieĂlich beim dritten Weltcup-Event in Annecy-Le Grand Bornand, wo er in der Verfolgung nur den 17. Platz belegte. In Oberhof gewann er nach zwei dritten PlĂ€tzen mit dem Massenstart sein viertes Weltcup-Rennen der Saison. Zugunsten der Olympiavorbereitung verzichtete Fourcade auf die Rennen in Ruhpolding, wodurch er auch kampflos die Disziplinenwertung im Einzel, die in dieser Saison in nur zwei Rennen entschieden wurde, an den Norweger Svendsen abgeben musste. Nach der Pause kehrte er in Antholz in den Weltcup zurĂŒck. Dort reichte es in Sprint und Verfolgung aber nur fĂŒr die PlĂ€tze 5 und 9. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi erzielte Fourcade im ersten Wettbewerb, dem Sprint, nur den sechsten Platz. Im Verfolgungsrennen holte er diesen RĂŒckstand aber auf und gewann seine erste olympische Goldmedaille. Drei Tage nach diesem Erfolg gewann Fourcade auch die Goldmedaille im Einzelrennen. Im Massenstart musste sich Fourcade im Zielsprint dem Norweger Svendsen geschlagen geben, gewann aber seine dritte Medaille in Sotschi. Gemeinsam mit Ole Einar BjĂžrndalen ist Fourcade damit der einzige Biathlet, der bei den gleichen Olympischen Spielen drei Medaillen in Individualdisziplinen gewann. BjĂžrndalen war dies zuvor 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin gelungen.
Im ersten Weltcup nach den Olympischen Spielen erreichte Fourcade in Pokljuka jeweils den siebten Platz in Sprint und Verfolgung. Damit zementierte er seine FĂŒhrung im Gesamtweltcup und ĂŒbernahm auch die FĂŒhrung im Verfolgungsweltcup. Im abschlieĂenden Massenstart wurde er hinter dem Schweden Björn Ferry Zweiter. Beim vorletzten Weltcup-Event in Kontiolahti, erreichte Fourcade zwei weitere zweite PlĂ€tze in Sprint und Verfolgung. Dadurch gewann er nicht nur erneut die Sprint-Gesamtwertung, sondern auch zum dritten Mal in Folge den Gesamt-Weltcup. Zuvor war dies nur Frank Ullrich (1980â1982) und Fourcades Landsmann RaphaĂ«l PoirĂ©e (2000â2002) gelungen. Beim Weltcupfinale in Oslo sicherte sich Fourcade durch einen fĂŒnften Platz in der Verfolgung zum vierten Mal in seiner Karriere die kleine Kristallkugel fĂŒr den Verfolgungsweltcup. Im abschlieĂenden Massenstart feierte er seinen fĂŒnften Saisonerfolg im Weltcup und gewann auch die Gesamtwertung in dieser Disziplin. Durch den Gewinn seiner insgesamt zehnten kleinen Kristallkugel zog Fourcade mit seinem Landsmann PoirĂ©e gleich. Einzig Ole Einar BjĂžrndalen war mit insgesamt 20 kleinen Kristallkugeln erfolgreicher.
Saison 2014/15 â Vierter Gewinn des Gesamtweltcups
Die Saison 2014/15 begann fĂŒr Fourcade mit einer EnttĂ€uschung â in Ăstersund beendete er erstmals seit fast vier Jahren ein Rennen auĂerhalb der PunkterĂ€nge. Die nachfolgenden Sprint- und Verfolgungswettbewerbe entschied er aber fĂŒr sich. Beim nĂ€chsten Weltcup-Event in Hochfilzen gewann er die Verfolgung und ĂŒbernahm damit erstmals in dieser Saison die FĂŒhrung im Gesamtweltcup. Nach dem Jahreswechsel zementierte er diese FĂŒhrung beim Weltcup-Event in Oberhof weiter â in Sprint und Massenstart feierte er seine Saisonsiege vier und fĂŒnf. Die folgenden Weltcup-Events verliefen fĂŒr Fourcade eher durchwachsen. In Ruhpolding reichte es in zwei Rennen nicht fĂŒr eine Platzierung unter den besten 20 und in Antholz war das beste Resultat ein fĂŒnfter Platz in der Verfolgung (nach Platz 25 im Sprint).
In NovĂ© MÄsto gelang Fourcade nach fĂŒnf Rennen ohne Topresultat wieder der Sprung auf das Podium mit Platz 3 in der Verfolgung. Vor dem achten Weltcup-Event der Saison war seine FĂŒhrung im Gesamtweltcup auf nur noch sechs Punkte auf den Deutschen Simon Schempp zusammengeschmolzen. Doch in Oslo fand Fourcade zurĂŒck in die Erfolgsspur und gewann im Einzel sein sechstes Saisonrennen. Beim nachfolgenden Sprintrennen erreichte er den zweiten Platz und baute damit seine FĂŒhrung im Weltcup vor den Weltmeisterschaften wieder auf mehr als 70 Punkte aus. Bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti gewann Fourcade drei Medaillen, zwei davon mit der französischen Mannschaft (Silber im Mixed, Bronze in der Staffel). In den Einzelwettbewerben war er zu Beginn weniger erfolgreich, verteidigte dann aber seinen Titel in der Einzeldisziplin erfolgreich. Fourcade wurde damit zum erst dritten Biathleten (neben Ole Einar BjĂžrndalen und Frank Ullrich), der bei vier Weltmeisterschaften in Folge mindestens eine Goldmedaille in Einzeldisziplinen gewann. Zu Beginn des Weltcupfinals in Chanty-Mansijsk gewann er den Sprintwettbewerb. Durch seinen insgesamt achten Saisonsieg sicherte er sich zum vierten Mal in Folge den Gewinn der kleinen Kristallkugel fĂŒr die Sprintgesamtwertung. Im nachfolgenden Verfolgungswettbewerb reichte Fourcade ein vierter Platz um nicht nur erneut den Verfolgungsweltcup fĂŒr sich zu entscheiden, sondern auch zum vierten Mal in Folge im Gesamtweltcup zu triumphieren.
Saison 2015/16 â Vier Goldmedaillen und fĂŒnfter Gewinn des Gesamtweltcups
Vor Beginn der neuen Biathlonsaison nahm Fourcade erstmals an einem Weltcup-Rennen im Skilanglauf teil. Dabei erreichte er aber nur den 95. Platz. Beim nachfolgenden Freistil-Rennen erzielte er die 22. Position und gewann damit seine ersten Weltcup-Punkte im Langlauf. Rechtzeitig zum Auftakt der Saison 2015/16 kehrte Fourcade zu seiner Stammdisziplin zurĂŒck. In Ăstersund gewann er, wie schon in den Vorjahren, zwei Rennen (Sprint und Verfolgung) und eroberte damit bereits nach einem Weltcup-Event wieder das gelbe Trikot des FĂŒhrenden im Gesamtweltcup. Beim zweiten Weltcup in Hochfilzen baute er diese FĂŒhrung durch einen zweiten Platz im Sprint und seinen dritten Saisonsieg in der Verfolgung weiter aus. Der Erfolg in der Verfolgung war der 40. Weltcup-Sieg fĂŒr Fourcade. Nur Ole Einar BjĂžrndalen (94) und RaphaĂ«l PoirĂ©e (44) gewannen mehr Einzelrennen in ihrer Karriere. Beim letzten Event des Jahres in Pokljuka gelang Fourcade nur ein Podestplatz in drei Rennen.
Deutlich verbessert zeigte sich der Franzose nach dem Jahreswechsel, indem er in Ruhpolding neben zwei Siegen in Massenstart und Einzel noch zwei weitere zweite PlĂ€tze und einen vierten Platz erreichte. Dadurch baute er seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf nahezu 200 Punkte aus. Das nĂ€chste Weltcup-Event in Antholz startete fĂŒr Fourcade zwar mit dem bislang schlechtesten Saisonergebnis (Platz 28 im Sprint), er verbesserte sich in der Verfolgung aber auf den 4. Platz. Auch bei den nordamerikanischen Rennen in Canmore und Presque Isle blieb er in der Erfolgsspur. Durch seine Saisonsiege sechs und sieben erhöhte er seine Anzahl an Erfolgen auf 44 und zog mit seinem Landsmann RaphaĂ«l PoirĂ©e gleich.
Die Weltmeisterschaften 2016 in Oslo wurden zu den erfolgreichsten TitelkĂ€mpfen in der bisherigen Karriere von Fourcade. Gleich zum Start sicherte er sich mit der französischen Mixed-Staffel den Titel. Es war seine erste Goldmedaille in einer Mannschaftsdisziplin. Die nachfolgenden EinzelwettkĂ€mpfe dominierte Fourcade: so gewann er hintereinander die Goldmedaille in Sprint, Verfolgung und Einzel. Einzig im Massenstart musste er sich denkbar knapp dem Norweger Johannes Thingnes BĂž geschlagen geben und gewann Silber. Mit vier Goldmedaillen und einer Silbermedaille waren es die erfolgreichsten Weltmeisterschaften, die je ein Biathlet bestritten hat. Nur Tora Berger war bei den Damen 2013 mit viermal Gold und zweimal Silber erfolgreicher. Durch die Erfolge in den Einzelrennen zog Fourcade mit Frank Ullrich gleich, der als erster und bis dato einziger Biathlet bei fĂŒnf aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in Einzelrennen gewonnen hatte. Mit insgesamt neun Weltmeistertiteln in Einzelrennen liegt Fourcade nun nur noch hinter Ole Einar BjĂžrndalen, der in seiner Karriere 11 Goldmedaillen in Einzelrennen gewann.
Durch die erfolgreichen Weltmeisterschaften sicherte sich Fourcade auch vorab den Gewinn im Gesamtweltcup â zum fĂŒnften Mal in Folge. AuĂerdem gelang es Fourcade, wie schon in der Saison 2012/13, alle vier Disziplinenwertungen fĂŒr sich zu entscheiden. Der insgesamt sechste Erfolg im Verfolgungsweltcup ist dabei auch ein neuer Rekord.
Saison 2016/17 â 14 Saisonsiege und sechster Gewinn des Gesamtweltcups
Fourcade startete erfolgreich in die Biathlon-Saison 2016/17. Wie schon in den fĂŒnf Jahren zuvor gelangen dem Franzosen gleich zwei Rennerfolge beim Weltcupauftakt in Ăstersund. Diese Erfolgsbilanz setzte sich beim zweiten Weltcupevent der Saison auf der Pokljuka fort, wo Fourcade mit Sprint und Verfolgung zwei weitere Rennen gewann. Der Sieg im Sprintrennen war dabei der 50. Weltcupsieg in seiner Laufbahn. Zudem gewann Fourcade, zusammen mit seinen französischen Mannschaftskollegen, das erste Staffelrennen der Saison. Es war der erste Staffelerfolg fĂŒr Frankreich seit Januar 2014.
Auch beim dritten Weltcupevent der Saison in NovĂ© MÄsto na MoravÄ dominierte Fourcade weiter. So gewann er neben Sprint und Verfolgung auch das erste Massenstartrennen der Saison und erhöhte die Anzahl seiner Saisonsiege auf sieben. Nach dem letzten Rennen des Jahres 2016 ging Fourcade mit einem Vorsprung von rund 160 Punkten auf Anton Schipulin und Johannes Thingnes BĂž in den Jahreswechsel. Mit fĂŒnf Siegen in Serie stellte er zudem den Rekord der lĂ€ngsten Siegesserie innerhalb einer Saison ein, was zuvor Ole Einar BjĂžrndalen zweimal (2004/05 sowie 2006/07) gelungen war. SaisonĂŒbergreifend hĂ€lt der Norweger aber weiterhin mit acht Siegen in Serie im Jahr 2006 den Rekord.
Nach dem Jahreswechsel erzielte Fourcade mit dem achten Platz im Sprint von Oberhof sein bis dahin schlechtestes Saisonresultat. Beim nachfolgenden Verfolgungsrennen gelang ihm aber die erfolgreiche Aufholjagd zu seinem 55. Weltcuperfolg. Das abschlieĂende Massenstartrennen in Oberhof beendete Fourcade auf dem dritten Platz, der insgesamt 100. Podiumsplatzierung in seiner Karriere. Bei der fĂŒnften Weltcupstation in Ruhpolding gewann Fourcade seine Saisonrennen neun und zehn, wodurch er seine persönliche Bestleistung aus den Saisons 2012/13 und 2015/16 schon nach 13 von 26 Saisonrennen einstellte. Beim sechsten Event der Saison in Antholz gewann Fourcade erstmals kein Rennen, erreichte mit Platz 2 (Einzel) und Platz 5 (Massenstart) dennoch weitere Spitzenplatzierungen. So startete er mit einem Vorsprung von mehr als 250 Punkten im Gesamtweltcup auf Anton Schipulin in die Weltmeisterschaften.
Bei den Weltmeisterschaften 2017 in Hochfilzen gewann Fourcade fĂŒnf Medaillen. Durch die erfolgreiche Titelverteidigung in der Verfolgung wurde er zum ersten Biathleten der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in Einzelwettbewerben gewann. Es blieb allerdings die einzige Goldmedaille fĂŒr Fourcade in Hochfilzen, der in Einzel und Sprint noch zweimal den dritten Platz belegte und in beiden Teamwettbewerben die Silbermedaille gewann. Beim ersten Weltcupevent nach den Weltmeisterschaften in Pyeongchang sicherte er sich durch einen dritten Platz im Sprint vorzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups â zum sechsten Mal in Folge. Dadurch stellte er die bisherige Bestmarke von Ole Einar BjĂžrndalen ein. Einen weiteren Rekord des Norwegers egalisierte Fourcade beim anschlieĂenden Verfolgungsrennen. Durch seinen insgesamt 12. Saisonsieg erreichte er die gleiche Anzahl an Erfolgen, die BjĂžrndalen in der Saison 2004/05 erzielt hatte.
Bereits beim nĂ€chsten Event in Kontiolahti stellte Fourcade mit seinem 13. Saisonsieg im Sprint eine neue Bestmarke auf. Sein insgesamt 60. Weltcupsieg sicherte ihm zudem vorzeitig den sechsten Gewinn der Sprintwertung. Einen Tag spĂ€ter gewann er auĂerdem zum siebten Mal den Verfolgungsweltcup, obwohl er nach vier SchieĂfehlern noch auf den fĂŒnften Platz abrutschte. Beim abschlieĂenden Weltcup-Event in Oslo gewann Fourcade nach zweiten PlĂ€tzen in Sprint und Verfolgung sein 14. Saisonrennen im Massenstart. Durch den Sieg verdrĂ€ngte er den Deutschen Simon Schempp noch vom ersten Platz in der Disziplinenwertung. So gewann Fourcade, wie schon in der Vorsaison und zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere, alle vier Disziplinenwertungen und den Gesamtweltcup in einer Saison. Mit insgesamt 20 kleinen Kristallkugeln fĂŒr Disziplinenwertungen schloss er auĂerdem zur Bestmarke von Ole Einar BjĂžrndalen auf. Mit 1322 Weltcuppunkten und 22 PodestplĂ€tzen verbesserte Fourcade zudem auch seine eigenen Rekorde aus der Saison 2012/13.
Saison 2017/18 â Siebter Gewinn des Gesamtweltcups im Zweikampf mit Johannes Thingnes BĂž
Erstmals seit dem Jahr 2010 musste sich Fourcade zum Auftakt der Saison 2017/18 mit nur einem Erfolg bei den Wettbewerben in Ăstersund zufriedengeben. Nach Platz 3 in Einzel und Platz 2 in Sprint, lief er in der Verfolgung zu seinem ersten Saisonsieg. Bei den nĂ€chsten Wettbewerben entwickelte sich zwischen Fourcade und dem Norweger Johannes Thingnes BĂž ein enger Zweikampf um die Topplatzierungen. So gewann BĂž beim zweiten Weltcupevent in Hochfilzen beide Wettbewerbe, wĂ€hrend Fourcade die Positionen 2 und 3 erreichte. Auch beim dritten Event in Annecy lag zunĂ€chst BĂž vorne. Im letzten Wettbewerb in seinem Heimatland gelang es Fourcade aber die Siegesserie des Norwegers zu brechen. So festigte er mit dem Sieg im ersten Massenstart der Saison auch wieder seine FĂŒhrung im Gesamt-Weltcup, in der BĂž bis auf wenige ZĂ€hler aufgeschlossen hatte.
Nach dem Jahreswechsel folgten die nĂ€chsten Erfolgserlebnisse fĂŒr Fourcade, der beide Wettbewerbe in Oberhof fĂŒr sich entschied. Durch zehn PodestplĂ€tze in den ersten zehn Saisonrennen erhöhte er seine Podestserie und stellte mit 13 PodestplĂ€tzen eine neue persönliche Bestleistung auf. An diese Leistungen knĂŒpfte Fourcade beim nĂ€chsten Weltcup-Event in Ruhpolding nahtlos an. Im zweiten und bereits letzten Saisonrennen in der Einzeldisziplin sicherte er sich seinen fĂŒnften Saisonsieg. So schloss er im Disziplinenweltcup noch auf zu Johannes Thingnes BĂž und gewann zusammen mit dem Norweger die kleine Kristallkugel. Sowohl mit seiner insgesamt 21. kleinen Kristallkugel fĂŒr Disziplinenwertungen, als auch mit dem vierten Gewinn der Einzelwertung, stellte Fourcade dabei neue Rekorde im Biathlon-Weltcup auf. Im nĂ€chsten Wettbewerb hatte er dann aber wieder das Nachsehen hinter BĂž, der sich den Sieg im Massenstart sicherte.
Beim letzten Weltcup-Event vor den Olympischen Winterspielen 2018 stand Fourcade zunÀchst erneut im Schatten von Johannes Thingnes BÞ. Der Norweger gewann in Antholz sowohl Sprint als auch Verfolgung mit deutlichem Vorsprung vor Fourcade, der jeweils als Zweiter ins Ziel kam. Im dritten Wettbewerb des Events gelang ihm allerdings die erneute Antwort mit seinem sechsten Saisonsieg im Massenstart. Da BÞ erstmals seit elf Rennen mit Platz 6 das Podium verfehlte, baute Fourcade zudem seinen Vorsprung im Gesamtweltcup wieder auf rund 50 Punkte aus.
Zum Auftakt der Olympischen Winterspiele im Sprintrennen reichte es fĂŒr Fourcade mit drei SchieĂfehlern nur zu Platz 8, seinem bisher schlechtesten Saisonergebnis. Am nĂ€chsten Tag gelang ihm im Verfolgungsrennen aber die erfolgreiche Aufholjagd zu seiner dritten olympischen Goldmedaille. Beim nĂ€chsten Wettbewerb, im Einzelrennen, verpasste er durch zwei Fehler bei der letzten SchieĂeinlage die mögliche Titelverteidigung und landete auf Position 5. Im Massenstart, dem letzten Einzelrennen der Wettbewerbe, gelang Fourcade dann der Gewinn der Goldmedaille, nachdem er sich 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi jeweils mit der Silbermedaille in dieser Disziplin begnĂŒgen musste. Dabei setzte sich Fourcade in einem knappen Zielsprint vor Simon Schempp durch. Auch in die Mannschaftswettbewerbe in Pyeongchang startete er erfolgreich und sicherte der französischen Mannschaft die Goldmedaille in der Mixed-Staffel, seiner ersten Mannschaftsmedaille bei Olympischen Spielen. Fourcade beendete schlieĂlich die olympischen Wettbewerbe mit einem fĂŒnften Platz in der Herrenstaffel und mit drei Goldmedaillen als einer der erfolgreichsten Teilnehmer.
Das erste Rennen nach den Olympischen Spielen verpasste Fourcade aufgrund einer Magen-Darm-Verstimmung, es war sein erster Rennverzicht in einem Einzelrennen seit nahezu zwei Jahren. Auch auf die Mixed-Wettbewerbe in Kontiolahti verzichtete er, erreichte dann aber den zweiten Platz beim abschlieĂenden Massenstart-Rennen. Da Fourcades groĂer Rivale BĂž nur den 19. Platz belegte, baute er seinen Vorsprung im Gesamtweltcup wieder auf mehr als 40 Punkte aus, nachdem dieser aufgrund des verpassten Sprintrennens auf nur wenige ZĂ€hler zusammengeschrumpft war. Bei der vorletzten Saisonstation in Oslo verteidigte Fourcade diesen Vorsprung erfolgreich, indem er zunĂ€chst den dritten Platz im Sprintrennen belegte und im Anschluss zu seinem siebten Saisonsieg in der Verfolgung lief.
Mit einem Vorsprung von 49 Punkten auf BĂž im Gesamtweltcup startete Fourcade in die letzten Saisonrennen in Tjumen. Gleich zum Auftakt gelang ihm im Sprintrennen der achte Saisonsieg. Da Johannes Thingnes BĂž nur den 14. Platz belegte, reichte dieser Sieg Fourcade zum vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups. Mit seinem siebten Erfolg in dieser Wertung stellte der Franzose einen neuen Rekord auf. Mit einem knappen Vorsprung von nur zwei Punkten sicherte sich Fourcade zudem auch seinen siebten Erfolg im Sprintweltcup, den BĂž bis dahin lange deutlich angefĂŒhrt hatte. Zwei Tage spĂ€ter verteidigte Fourcade souverĂ€n seinen Vorsprung im Verfolgungsrennen und sicherte sich mit seinem 70. Weltcupsieg auch den achten Erfolg im Verfolgungsweltcup. Im abschlieĂenden Massenstart-Rennen verpasste Fourcade mit Platz 19 erstmals seit 22 Weltcup-Rennen wieder das Podium und erstmals seit 46 Rennen eine Top-Ten-Platzierung. Dennoch reichte ihm das Ergebnis zum fĂŒnften Gewinn des Massenstart-Weltcups. Damit gewann Fourcade im dritten Jahr in Folge neben dem Gesamtweltcup auch alle vier Disziplinenwertungen.
Saison 2018/19 â FormschwĂ€che und Erfolglosigkeit
Nach der olympischen Saison wechselte der bisherige französische Cheftrainer StĂ©phane Bouthiaux nach elf Jahren in dieser Funktion auf die Position des Sportdirektors und wurde durch Vincent Vittoz ersetzt. Zudem wurde der Italiener Patrick Favre neuer SchieĂtrainer der Herrenmannschaft.
Auch mit dem neuen Betreuerteam war Martin Fourcade zunĂ€chst erfolgreich und gewann zu Beginn der neuen Saison auf der Pokljuka sowohl mit der Mixed-Staffel als auch den Einzelwettkampf. Bereits am nĂ€chsten Tag erreichte er jedoch im Sprint mit einem SchieĂfehler nur den 24. Platz, was sein schlechtestes Weltcup-Ergebnis seit ĂŒber zwei Jahren bedeutete. Die anschlieĂende Verfolgung gab er auf Platz 27 liegend vor der letzten Runde auf. Bei der nĂ€chsten Station in Hochfilzen musste er sich dann beim Sprint nur Johannes Thingnes BĂž geschlagen geben, konnte aber das Jagdrennen mit fehlerfreiem SchieĂen gewinnen. Im Sprintrennen von NovĂ© MÄsto na MoravÄ kehrten allerdings die Probleme wieder zurĂŒck und Fourcade erreichte mit 4 SchieĂfehlern den 43. Platz, womit er zum ersten Mal seit 2014 die PunkterĂ€nge verpasste. AnschlieĂend kĂ€mpfte er sich in der Verfolgung ohne Fehler und mit der besten isolierten Zeit auf den fĂŒnften Platz vor.
Im Januar 2019 stabilisierte Martin Fourcade sich dann in der Top 5, ohne aber PodiumsplĂ€tze in Einzelrennen zu erreichen. Zudem konnte er weiterhin nicht an seine Langlaufzeiten der vergangenen Jahre anknĂŒpfen, sodass er in den Sprints von Ruhpolding und Antholz trotz fehlerfreier SchieĂleistung jeweils nur Vierter wurde. Dennoch war er nach den ersten sechs Stationen hinter BĂž Zweiter in der Gesamtwertung des Weltcups, entschied sich dann aber, die Nordamerika-Weltcups in Canmore und Soldier Hollow auszulassen. Stattdessen bereitete er sich mit seinen ehemaligen Trainern Bouthiaux und Franck Badiou in einem Trainingslager in Frankreich auf die Weltmeisterschaften in Ăstersund vor, musste dieses aber zeitweise krankheitsbedingt unterbrechen.
Bei den WettkĂ€mpfen in Schweden zeigte Fourcade allerdings keine verbesserte Laufleistung und wurde in Sprint und Verfolgung FĂŒnfter bzw. Sechster. In der zweiten Woche der Weltmeisterschaften verschlechterten sich dann zusĂ€tzlich seine SchieĂleistungen, sodass er im Einzel mit vier Fehlern nur den 39. und im Massenstart mit fĂŒnf Fehlern nur den 24. Platz erreichte. Zudem schoss er als SchlusslĂ€ufer die französische Staffel mit zwei Strafrunden vom dritten auf den sechsten Platz. Insgesamt blieb er damit zum ersten Mal seit seinem DebĂŒt 2009 bei Biathlon-Weltmeisterschaften ohne Medaille.
In der Folge entschied Martin Fourcade sich, beim abschlieĂenden Weltcup am Holmenkollen in Oslo nicht an den Start zu gehen und somit seine Saison zu beenden. Nach sieben Siegen in Folge landete er dadurch im Gesamtweltcup nur auf dem zwölften Platz und verpasste den Gewinn einer Kristallkugel.
Saison 2019/20 â Weitere Erfolge und RĂŒcktritt
Am 13. MĂ€rz 2020 erklĂ€rte Martin Fourcade in Kontiolahti zum Ende der Saison 2019/20 seinen RĂŒcktritt vom aktiven Biathlonsport. Im Social Media schrieb er âThanks for the journey â Time to say goodbyeâ (deutsch Danke fĂŒr die Reise â Zeit auf Wiedersehen zu sagen).cite-ref-5[5] Fast auf den Tag genau zehn Jahren nach seinem ersten Weltcup-Sieg am 14. MĂ€rz 2010 in Kontiolahti. Fourcade will in der Sportpolitik aktiv werden.cite-ref-6[6] Bei den Weltmeisterschaften in Antholz war er zuvor zum vierten Mal Weltmeister im Einzel geworden und hatte Bronze im Sprint gewonnen. ZusĂ€tzlich war es Fourcade dort erstmals gelungen, mit der Herrenstaffel den Weltmeistertitel zu erlangen. Seinen 79. Weltcupsieg holte er im letzten Rennen seiner Karriere in der Verfolgung in Kontiolahti, er verpasste den erneuten Gewinn des Gesamtweltcups nur um zwei Punkte. Johannes Thingnes BĂž reichte ein vierter Platz, um den vor dem Rennen in FĂŒhrung liegenden Fourcade von der Spitze des Gesamtweltcups zu verdrĂ€ngen. Fourcade gewann in dieser Saison zum achten Mal den Sprintweltcup und zum fĂŒnften Mal den Einzelweltcup.
Kontroversen
Als im Verfolgungsrennen im Dezember 2013 in Annecy sich der Schwede Fredrik Lindström und Martin Fourcade im Anstieg verhakten, schlug Fourcade mit seinem Stock nach Lindström.cite-ref-7[7] Obwohl die IBU gemÀà ihrer Disziplinarregeln Art. 5.3 bis 5.8cite-ref-8[8] fĂŒr Unsportlichkeit diverse Strafen vorsieht, gab es gegen Fourcade keine disziplinarischen MaĂnahmen.
Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2017 verweigerten die Russen Anton Schipulin und Alexander Loginow Fourcade bei der Flower Ceremony zur Mixed-Staffel den Handschlag, woraufhin dieser âzunĂ€chst höhnisch applaudierte und dann direkt die Szenerie verlieĂ.â Loginow gab gegenĂŒber der russischen Nachrichtenagentur TASS an, Fourcade habe ihm nicht die Hand schĂŒtteln wollen, woraufhin auch Schipulin sich umdrehte und dem Franzosen nicht zum zweiten Platz gratulierte. Im Vorfeld hatte Fourcade den russischen Biathlonverband dafĂŒr kritisiert, Loginow kurz nach dem Ablauf dessen zweijĂ€hriger Dopingsperre wegen Blutdopings mittels EPO fĂŒr die Weltmeisterschaften zu nominieren. Fourcade hatte zudem angekĂŒndigt, ein Podium mit Loginow zu boykottieren.cite-ref-9[9] Auslöser bei den Weltmeisterschaften war das Verhalten Fourcades beim letzten Wechsel der Mixed-Staffel. Dieser war âin der Wechselzone einen Schlenker gelaufen und [hatte] dabei Loginows Ski gequert, der daraufhin stĂŒrzteâ. Daraus ergab sich fĂŒr Loginow, der seinen Rennabschnitt zu diesem Zeitpunkt bereits beendet hatte, kein Nachteil. Anton Schipulin erklĂ€rte das Verhalten seiner Mannschaft mit den Worten âWir haben heute Situationen gesehen, in denen es viel NegativitĂ€t der Franzosen gegen uns gegeben hatâ und merkte an, dass âdas gesamte Verhalten [âŠ] nicht besonders nettâ war.cite-ref-10[10]
Im letzten Rennen der Saison 2016/17, dem Massenstart am Holmenkollen in Oslo, ging Fourcade ohne Munition ins Rennen. Als er beim ersten SchieĂen nach neuer Munition rief, wurde ihm diese vom Trainer zugeworfen. Obwohl gem. âIBU Veranstaltungs- und Wettkampfregelnâ 8.6.1cite-ref-11[11] der SchieĂstandoffizielle die Munition holen und dem Athleten hĂ€tte geben mĂŒssen und die Disziplinarregeln in Art. 5.6.mcite-ref-12[12] eine Disqualifikation vorsehen, sah die Jury von MaĂnahmen gegenĂŒber dem Athleten ab. Obwohl klargestellt wurde, dass diese Vorgehensweise ĂŒblicherweise nicht erlaubt ist, wurde argumentiert, dass es zu hart wĂ€re, Fourcade wegen eines Fehlers seines Trainers zu disqualifizieren.cite-ref-13[13] Diese Entscheidung rief teilweise heftige Reaktionen auf sozialen Netzwerken hervor.
Bilanz
Martin Fourcade ist nicht nur der erfolgreichste Biathlet seiner Generation, sondern gehört auch zu den erfolgreichsten Biathleten der Geschichte.
Mit insgesamt 79 Weltcupsiegen liegt er auf Platz 3 der Bestenliste hinter den Norwegern Ole Einar BjĂžrndalen (94 Siege) und Johannes Thingnes BĂž (80). Fourcade hĂ€lt den Rekord von sieben Erfolgen im Gesamtweltcup vor BjĂžrndalen (6 Siege). Dabei gewann er alle sieben Titel in Folge und ist der einzige Biathlet, der den Gesamtweltcup hĂ€ufiger als dreimal hintereinander gewann. Mit 26 Erfolgen in Disziplinenwertungen liegt er in dieser Bestenliste ebenfalls vor BjĂžrndalen (20). Seine fĂŒnf Siege im Einzelweltcup, acht Siege im Verfolgungsweltcup und fĂŒnf Siege im Massenstartweltcup (gemeinsam mit BjĂžrndalen) sind dabei Rekord. Zudem gelang es Fourcade viermal den Gesamtweltcup sowie alle vier Disziplinenwertungen in einer Saison zu gewinnen (2012/13, 2015/16, 2016/17 und 2017/18). Dies gelang auĂer ihm nur seinem Landsmann RaphaĂ«l PoirĂ©e (2003/04) und Johannes Thingnes BĂž (2018/19).
ZusĂ€tzlich hĂ€lt Fourcade auch einige weitere Rekorde im Biathlon-Weltcup. So stellte er in der Saison 2016/17 mit 1322 Weltcuppunkten eine neue Bestmarke auf, seit 2022/23 ist BĂž mit 1589 Punkten Rekordhalter. AuĂerdem hĂ€lt er den Rekord fĂŒr meisten Podiumsplatzierungen in einer Saison (22, Saison 2016/17).
Fourcade gehört ebenfalls zu den erfolgreichsten Teilnehmern bei Biathlon-Weltmeisterschaften. Mit 28 Medaillen (13 à Gold, 10 à Silber, 5 à Bronze) liegt er auf Platz 3 der ewigen Bestenliste. In der Wertung der Einzeldisziplinen liegt er mit 11 à Gold, 4 à Silber, 3 à Bronze ebenfalls auf Platz 3 hinter Johannes Thingnes BÞ (12/14/8) und Ole Einar BjÞrndalen (11/6/9). Zudem ist er der einzige Biathlet, der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in einem Einzelrennen erzielte.
Bei seinen drei Teilnahmen bei Olympischen Winterspielen gewann Fourcade fĂŒnf Gold- und zwei Silbermedaillen.
Statistik
Olympische Winterspiele
| | Einzelwettbewerbe | Einzelwettbewerbe | Einzelwettbewerbe | Einzelwettbewerbe | Staffelwettbewerbe | Staffelwettbewerbe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| | Sprint | Verfolgung | Einzel | Massenstart | Herrenstaffel | Mixed-Staffel |
| Olympische Winterspiele 2010 Kanada Vancouver | 35. | 34. | 14. | 1. | 6. | â |
| Olympische Winterspiele 2014 Russland Sotschi | 6. | 1. | 1. | 2. | 8. | 6. |
| Olympische Winterspiele 2018 Korea Sud Pyeongchang | 8. | 1. | 5. | 1. | 5. | 1. |
Weltmeisterschaften
| | Einzelwettbewerbe | Einzelwettbewerbe | Einzelwettbewerbe | Einzelwettbewerbe | Staffelwettbewerbe | Staffelwettbewerbe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| | Sprint | Verfolgung | Einzel | Massenstart | Herrenstaffel | Mixed-Staffel |
| Weltmeisterschaften 2009 Korea Sud Pyeongchang | 18. | 8. | 13. | 15. | 4. | â |
| Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft 2010 Russland Chanty-Mansijsk | | | | | | 5. |
| Weltmeisterschaften 2011 Russland Chanty-Mansijsk | 2. | 1. | 10. | 10. | 12. | 3. |
| Weltmeisterschaften 2012 Deutschland Ruhpolding | 1. | 1. | 25. | 1. | 2. | 11. |
| Weltmeisterschaften 2013 Tschechien NovĂ© MÄsto na MoravÄ | 2. | 2. | 1. | 10. | 2. | 2. |
| Weltmeisterschaften 2015 Finnland Kontiolahti | 12. | 7. | 1. | 10. | 3. | 2. |
| Weltmeisterschaften 2016 Norwegen Oslo | 1. | 1. | 1. | 2. | 9. | 1. |
| Weltmeisterschaften 2017 Osterreich Hochfilzen | 3. | 1. | 3. | 5. | 2. | 2. |
| Weltmeisterschaften 2019 Schweden Ăstersund | 6. | 5. | 39. | 24. | 6. | 8. |
| Weltmeisterschaften 2020 Italien Antholz | 3. | 4. | 1. | 7. | 1. | 7. |
Weltcupsiege
Weltcupwertungen
Ergebnisse bei Biathlon-Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemÀà Punktesystem
| Saison | Einzel | Einzel | Sprint | Sprint | Verfolgung | Verfolgung | Massenstart | Massenstart | Gesamt | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte |
| 2007/08 | â | â | â | 0 | â | â | â | â | â | 0 |
| 2008/09 | 41. | 33 | 31. | 121 | 19. | 118 | 25. | 73 | 24. | 345 |
| 2009/10 | 8. | 98 | 8. | 254 | 1. | 190 | 8. | 159 | 5. | 719 â |
| 2010/11 | 3. | 133 | 4. | 303 | 2. | 321 | 2. | 233 | 3. | 990 |
| 2011/12 | 4. | 107 | 1. | 425 | 1. | 385 | 3. | 202 | 1. | 1100 â |
| 2012/13 | 1. | 180 | 1. | 485 | 1. | 389 | 1. | 248 | 1. | 1248 â |
| 2013/14 | 8. | 60 | 1. | 402 | 1. | 298 | 1. | 174 | 1. | 934 |
| 2014/15 | 2. | 120 | 1. | 416 | 1. | 335 | 3. | 186 | 1. | 1042 â |
| 2015/16 | 1. | 140 | 1. | 379 | 1. | 391 | 1. | 242 | 1. | 1151 â |
| 2016/17 | 1. | 162 | 1. | 484 | 1. | 502 | 1. | 248 | 1. | 1322 â |
| 2017/18 | 1. | 108 | 1. | 384 | 1. | 396 | 1. | 250 | 1. | 1116 â |
| 2018/19 | 12. | 62 | 11. | 231 | 10. | 223 | 12. | 132 | 12. | 648 |
| 2019/20 | 1. | 174 | 1. | 360 | 2. | 230 | 3. | 203 | 2. | 911 â |
Punkte der Gesamtwertung ungleich der Summe aller Disziplinenpunkte aufgrund von Streichergebnissen.
Biathlon-Weltcup-Platzierungen
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschlieĂlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).
âą 1.â3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
âą Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschlieĂlich Podium)
âą PunkterĂ€nge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der PunkterĂ€nge (einschlieĂlich Podium und Top 10)
âą Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
âą Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
| Platzierung | Einzel | Sprint | Verfolgung | Massenstart | Staffel | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Platz | 14 | 23 | 28 | 14 | 14 | 93 |
| 2. Platz | 3 | 18 | 11 | 7 | 14 | 53 |
| 3. Platz | 3 | 12 | 9 | 2 | 7 | 33 |
| Top 10 | 24 | 76 | 69 | 43 | 58 | 270 |
| PunkterÀnge | 30 | 98 | 79 | 55 | 61 | 323 |
| Starts | 33 | 106 | 80 | 55 | 61 | 335 |
Werke
âą Martin Fourcade â Mein Traum von Gold und Schnee. Copress Verlag, GrĂŒnwald 2018, ISBN 978-3-7679-1225-0.
Weblinks
Commons
: Martin Fourcade
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Martin Fourcade in der Datenbank der Internationalen Biathlon-Union (englisch)
⹠Website von Martin Fourcade (französisch)
Einzelnachweise
cite-note-11. Martin Fourcade. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.
cite-note-munzinger-22. â Martin Fourcade. In: Internationales Sportarchiv 40/2015 vom 29. September 2015, ergĂ€nzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 11/2017 (abgerufen via Munzinger Online).
cite-note-33. â Martin Fourcade: La star des JO rĂ©conciliĂ©e avec son frĂšre, mĂ©daille d'or en vue bei purepeople.com, 7. Februar 2014 (abgerufen am 19. MĂ€rz 2017).
cite-note-44. â Martin Fourcade wurde zum ersten Mal stolzer Vater (Memento des Originals vom 20. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.biathlon-news.de bei biathlon-news.de, 16. September 2015 (abgerufen am 19. MĂ€rz 2017).
cite-note-77. â âFourcade Stock Blow around Lindströmâ auf youtube.com, abgerufen am 25. MĂ€rz 2017
cite-note-88. â IBU Disziplinarregeln 2016 (.pdf) (Memento vom 26. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) auf biathlonworld.com, abgerufen am 25. MĂ€rz 2017
cite-note-99. â Biathlon: Martin Fourcade und die Russen â die HintergrĂŒnde zum Dauer-Zoff (Video, 0:56) auf video.eurosport.de, abgerufen am 11. Februar 2017.
cite-note-1010. â Biathlon-WM in Hochfilzen: Streit zwischen Martin Fourcade und Russland eskaliert auf eurosport.de, abgerufen am 25. MĂ€rz 2017.
cite-note-1111. â IBU Veranstaltungs- und Wettkampfregeln 2016 (.pdf) (Memento vom 26. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) auf biathlonworld.com
cite-note-1212. â âEin Athlet oder eine Mannschaft wird disqualifiziert fĂŒr [âŠ] Entgegennahme anderer nicht gestatteter Hilfeleistungâ in IBU Disziplinarregeln auf biathlonworld.com
cite-note-1313. â Jury decision biathlonworld auf facebook.com, abgerufen am 25. MĂ€rz 2017